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  • AutorenbildWedding Heroes Team

Mit dieser Sitzordnung gelingt jede Hochzeit!

Ein Leitfaden für angehende Brautpaare.


Wie man die perfekte Sitzordnung für eine unvergessliche Hochzeitsfeier planen und umsetzen kann.


Gliederung:



Zugegeben, die Planung einer Hochzeit ist ein Kraftakt für fast alle Hochzeitspaare. Es gibt aber einige Teilbereiche der Planung, die einfach und spaßig zugleich sein können - vor allem wenn es um die Sitzordnung geht. Und das - obwohl viele Brautpaare uns das Gegenteil berichten. Klingt gut, oder? Legen wir los!


Eine klassische lange Tafel oder lieber Einzeltische? Was findet ihr sinnvoller? Schreibt es uns gern in die Kommentare.

Hochzeitstisch Hochzeitsessen


 

Erster Schritt: Zielgruppenorientierung


Vor der Planungm eurer Sitzordnung ist es maßgeblich, dass ihr wisst, wer überhaupt auf eurer Hochzeit anwesend sein wird. Hierzu nutzt ihr eure Einladungskarten, bzw. die Zu- und Absagen. Das ist euer Fundament, auf dem ihr euer Sitzkartenhaus aufbaut. (Sitzkarten sind im Übrigen immer eine gute Idee). Erstellt also eine Liste aller Gäste und sortiert sie in Kategorien wie Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Dienstleister oder Zugereiste. Dann erstellt ihr am Besten eine grobe Skizze eures Raumes und klärt mit der Location ab, wie viele Tische sie zur Verfügung hat. Die Tischgrößen sollten nicht allzuklein aber auch nicht zu groß sein. Und schon könnt ihr loslegen. Traditionell sitzen Brautpaar, Trauzeugen und Eltern der Braut oft an einem Tisch. Sind eure Eltern aber gesellig und haben Spaß daran, die Freunde und Verwandtschaft ihres gemeinsamen Hochzeitspaares kennenzulernen, klärt das mit ihnen ab und mischt sie unters Volk!



Zweiter Schritt: Anordnung


Beginnen wir mit den Familienclans: In JEDER Familie gibt es Mitglieder die sich nicht verstehen, geschieden oder getrennt sind oder anderweitig Gründe haben, sich nicht wirklich zu leiden. Darauf solltet ihr in eurer Planung Rücksicht nehmen. In der Regel habt ihr mehr als einen einzigen Familientisch. Das solltet ihr nutzen. Setzt potentielle Streithähne auseinander, aber sorgt auch dafür, dass jede Person mindestens einen Sicherheitsanker am Tisch hat, mit welcher er sich unterhalten kann, wenn mit den anderen einfach kein Gespräch zustande kommen will (Bestie oder neuer Partner z.B.). Gleiches gilt im Übrigen auch für eure Freunde.


Dritter Schritt: Altersschnitt und Single-Tisch


Es macht durchaus Sinn, altersgerechte Tische zu planen. Wir würden jedoch davon abraten, da gerade der Austausch an einer bunt gemischten Runde sehr spaßig und interessant sein kann. Daher ist es unserer Meinung nach viel wichtiger, nicht nach dem Alter zu sortieren, sondern innerhalb eurer Gruppen die "Zugpferde" zu kennen und diese neben den eher zurückhaltenderen Gästen zu platzieren.

Zwei Dinge solltet ihr jedoch wirklich beachten: 1. Paare sitzen am gleichen Tisch. 2. Ältere Gäste, wenn sie nicht gerade absolute Stimmungskanonen sind, setzt ihr eher weiter weg von der Tanzfläche / Tontechnik des DJs. Manchmal sprechen uns bei voller Tanzfläche ältere Gäste aufgrund der unangenehmen Lautstärke an. Seid so fair, und berücksichtigt ihre individuellen Bedürfnisse oder Einschränkungen.

Das gilt im Übrigen auch für euren Tisch. Ihr müsst euch nicht zwangsläufig an irgendein Ende des Banketts oder auf eine Bühne setzen, sodass alle auf euch blicken können. Ihr seid ohnehin diejenigen, die am ehesten zwischen den Tischen umherwandern und mit euren Gästen sprechen werdet.

Auch wenn es sinnvoll klingt: Von einem reinen Single-Tisch würden wir euch abraten. Zum einen kann es durchaus sein, dass man sich als Single an so einem Tisch "vorgeführt" fühlen kann, zum anderen könnten die Gäste an dem Tisch sich stigmatisiert und ausgeschlossen fühlen. Auch ist es überhaupt nicht garantiert, dass ein Single-Tisch neue Paare hervorbringt. Was wäre wenn, sich niemand vom Tisch versteht, oder der eine die Avancen des anderen gar nicht erwidert? Dann heißt es wohl eher Pech gehabt, denn das Abendessen kann noch etwas dauern und anders als im öffentlichen Raum, kann der oder diejenige nicht mal eben die "Flucht" ergreifen.


Vierter Schritt: Sitzordnungen sind Chefsache


Na, oder eben auch nicht. Ob eure Vorgesetzten auf eurer Hochzeit willkommen sind, hängt von eurer Beziehung zu diesen ab. Da ihr die Chefs auf eurer Hochzeit seid, bestimmt ihr auch die Sitzordnungen. Generell macht es aber Sinn, Arbeitskollginnen und -kollegen zusammenzuführen. Verwandtschaft und Freunde haben an diesen Tischen wenig zu suchen, da sie in der Regel bei den aufkommenden Themen nicht mitreden können. Stellt euch das Gesicht eurer Tante vor, wie sie mitten in einer Insidergespräch der IT-Abteilung oder einer ausführlichen Schilderung des letzten chirurgischen Eingriffs gefangen ist.

Was ihr aber stattdessen tun könnt, ist Hobby/ Interessen entsprechend zu sortieren. Das macht durchaus Sinn, so könnten sich Gäste mit den selben Interessen kennenlernen und austauschen.


Wir wünschen euch in jedem Fall viel Erfolg für die Planung eurer Hochzeit! Wenn ihr Fragen rund um das Thema Sitzordnung habt, schreibt es uns hier in die Kommentare oder kontaktiert uns. Wir helfen euch gerne weiter.







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